Identitätsbruch ist kein Randthema.
Er ist ein eigenes Feld.
Ich arbeite am Thema Identität im Profisport.
Nicht während der Karriere –
sondern danach.
Mich interessiert die Phase,
in der Leistung nicht mehr trägt
und Identität neu geordnet werden muss.
Der Identitätsbruch nach dem Profisport
ist kein Nebeneffekt.
Er ist ein eigenständiger psychologischer Übergang.
Warum ehemalige Profisportler?
Ich halte Profisportler für besondere Persönlichkeiten.
Sie haben über Jahre gelernt:
Disziplin über Befindlichkeit zu stellen
Verantwortung zu übernehmen
unter Druck zu funktionieren
sich selbst konsequent weiterzuentwickeln
Auch nach dem Sport sind viele von ihnen erfolgreich –
nicht trotz, sondern wegen dieser inneren Struktur.
Gerade deshalb trifft sie der Identitätsbruch oft besonders tief.
Weil ihre Identität lange an Leistung, Anerkennung und Funktion gebunden war.
Dieser Übergang ist kein gewöhnlicher Berufswechsel.
Er ist ein psychologischer Einschnitt.
Wie ich zu diesem Feld kam
In der Begleitung ehemaliger Profisportler wurde mir deutlich,
wie unterschätzt dieser Übergang ist.
Was nach außen oft stabil wirkt,
ist innerlich häufig ein Bruch im Selbstverständnis.
Aus einzelnen Gesprächen wurde ein klares Thema.
Aus einem Thema wurde ein Feld.
Heute widme ich mich diesem Übergang bewusst und ausschließlich.
Meine Qualifikation
Ich bin Heilpraktiker für Psychotherapie
mit dem Schwerpunkt Identitäts- und Rollenarbeit.
Meine Arbeit verbindet:
strukturierte Gesprächsführung
psychologisches Verständnis von Rollenverlust und Statusbruch
klare Prozessbegleitung
Ich arbeite im Einzelsetting und baue ergänzend
einen geschützten Kreis für ehemalige Profisportler auf.
Haltung
Ich sehe den Identitätsbruch nicht als Schwäche.
Sondern als Phase bewusster Neuordnung.
Nicht jeder geht diesen Weg.
Aber wer ihn ernst nimmt,
entwickelt Klarheit statt Leere.